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Geschichte des Distanzsportes


Portraits von Distanzreitern- und Pferden

Meisterschaften und Championate

Am Anfang
Neben der Verwendung für die schwere Ackerarbeit, galt jahrehundertelang das Pferd als wichtigstes Transportmittel. Auf seinem Rücken eroberten Heere in monatelangen Märschen neue Gebiete und auf seinem Rücken wurden, neben Waren und Gütern, Post und wichtige Botschaften transportiert. selbst die sorgfältige Ausbildung der Armeepferde beschränkte sich nicht nur auf Dressur (zur Verbesserung der Rittigkeit im Geländeeinsatz) und Springen, sondern verlangte auch das schnelle Überwinden von Entfernungen. Aus der vielseitigen Überprüfung im militärischem Wettkampf hat sich schließlich die heutige Vielseitigkeit entwickelt.
Als Wettkampf zwischen der österreichischen und der deutschen Kavallerie fand 1892 der erste Distanzritt zwischen Wien und Berlin statt. Für die ca. 570 km lange Strecke brauchte der Sieger 71 Stunden und 26 min.
Traurige Berühmtheit erlangte dieser Ritt jedoch wegen der vielen zu Tode gerittenen Pferde.
1969 war die "Wieder-"Geburtsstunde des deutschen Distanzreitens. Initiiert von "Mister Equitana" Wolfgang Kröber, fand in Ankum ein Distanzritt über 50 km statt. Im nächsten Jahr verendeten auf dem gleichen Ritt 3 Pferde. Um soetwas in Zukunft zu verhindern, wurden strenge Tierarztuntersuchungen vorgeschrieben. Im Reglement des 1979 gegründetem Vereins Deutscher Distanzreiter und -fahrer VDD ist der Tierschutz das Allerwichtigste.

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